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mods.de

Mods.de auf der
Games Convention 2004 in Leipzig

GC



Bericht Teil 1 von Devender:

Von 19-22. August 2004 wurde das Leipziger Messegelände zum Mekka der Gamer. Mehr als 100.000 Besucher werden dieses Jahr erwartet und laut den ersten Schätzungen und Meinung der Experten wird diese gesetzte Marke von 10.000 zusätzlichen Besuchern im Gegensatz zur Games Convention 2003 um Längen überboten.

Das Mods.de-Team war für euch vor Ort um von den dort ausgestellten Highlights der Messe zu berichten.

Morgens, halb 10 in Deutschland. Hunderte von PKWs, oftmals mit Clanlogo an der Heckscheibe beschmückt, begaben sich von der A14 auf die Ausfahrt 24 Messegelände/BMW Werk. Sogleich war auch der Grossparkplatz in Sichtweite und die Fahrt an einen der vielen noch freien Parkplätze gestaltete sich dank der übersichlichten Lage trotz Parkplatzeinweiser, die auch nicht so recht wussten wo sie hinwinken sollten, sehr einfach.
An der ersten Schlange angekommen, wo wir dachten es handele sich um einen Eingang warteten wir die ersten 5 Minuten, bis direkt vor uns ein Shuttlebus hielt und der Busfahrer meinte, er könne uns noch zum Haupteingang mitnehmen. Leicht verwundert sprangen wir schnell in den Bus und machten den anderen Leuten, die nichtmehr in den Bus passten, aus dem Fenster noch ein paar lange Nasen.

Am Haupteingang angekommen gab es mehrere Kassen die einen großen Zulauf hatten und ein paar an der Seite, die fast keiner beachtet hat.
Angesichts der Tatsache das sich auf der mittleren Kasse schon 2 Schlangen gleichzeitig bilden die sich an der Kasse selbst treffen zogen wir eine seitliche Kasse vor.
Endlich ein Ticket in den Händen haltend zogen wir glücklich zur Vergabe der Alterskontroll-Bändchen. Da auf der GC auch ab12, ab16 und ab18 Titel gezeigt wurden war dies eine praktikable Lösung. Die Bänder konnte man auch entgegen einiger von uns beobachteten Versuche anderer Besucher nicht abmachen und seinem jüngeren Mitbesucher vermachen. In der transparenten Empfangshalle, die eher einem Flugzeughangar glich erwarteten uns auch schon die ersten Semi-Flugzeuge in Form eines etwas kleineren Modelles eines X-Wing und ein Landungsschiff aus Earth 2150 samt für Fotos posierenden Stormtrooper - siehe Fotos.

Eingang Eingang Eingang

Auch NFSU2 war mit zwei getunten und blitzblank polierten Autos eines japanischen Herstellers und der entsprechenden Akkustik durch die Anlage der Wagen vertreten.
Weiterhin tummelten sich in der Halle noch ein Nokia Ngage Stand, den wir leider nicht begutachteten und einige kleine Events wie eine RC-Racing-Strecke.

Nachdem wir die Lage und den Standort etwas erfasst haben und dank Lageplan auf dem Prospekt feststellten, dass sich die Ausstellungshallen links und rechts von „Hangar“ verteilten, folgten wir einfach der Masse (die werden es schon wissen) durch die, wie wir sie bezeichneten, Schleuse und fanden uns in Halle 3 wieder. Links ein PS2 Stand und rechts ein Messestand der T-Kom. „Hier sind wir falsch, schnell weiter“ dachten wir uns und gingen weiter zum Publisher THQ, der unter anderem Stalker in einem extra abgegrenzten und kontrollierten Ab18-Bereich der Öffentlichkeit präsentierte. Da sich schon eine kleine Schlange davor bildete stellten wir uns schnell an. Nach langem warten und einem Schneckentempo, dass jeden Österreicher wie einen Olympiasprinter aussehen lässt, kamen wir endlich durch die Kontrollen in einen kleinen Raum mit 4 PCs auf denen Stalker im Multiplayer auf einer sehr detaillierten Map lief. Nun stellten wir auch fest, wieso die Schlange sich kaum Vorwärts bewegte, da nur jeweils acht leute für ganze zehn Minuten in den kleinen Raum mit den 4 PCs durften.
Kommen wir aber zum ersten kleinen Testbericht unserer kostbaren 5 Minuten Anspielzeit:
Eingang

Zuerst mal musste man sich mit den Steuertasten zurechtfinden, die unter dem Bildschirm angebracht als Klebefolie waren. WASD war angesagt. Die erste Minute musste man sich erst umschauen um einen Überblick über den kleinen, aber mit sehr vielen Details geschmückten Level zu bekommen.
Auffällig war, dass entweder Run Mode OFF war oder die Geschwindigkeit der Spielerfigur so blieb. Man schlich eher durch den Level als zu sprinten. Sprünge dagegen vollzieht man fast Kaengurugleich mit enormen Geschwindigkeitszuwachs und einer grossen Distanzüberwindung nach vorne. Entsprechend bewegte ich mich dann mit Bunnyhopping durch den Level um von meinen 4 Mitspielern nicht getroffen zu werden.
Wobei sich in Stalker auch verstecken und nicht bewegen lohnt, da man zwischen den vielen Gegenständen, die sehr detailliert den Platz der mit Häusern im rustikalen Stil umrandeten Karte ausschmücken, kaum erkannt wird. So lohnt es sich auch, sich mal hinter einem Busch zwischen ein paar verrosteten Eisengestellen zu verstecken und darauf zu warten, dass ein Armes Opfer an einem vorbeirenn... schleicht. Böse Zungen würden ja behaupten wir wären am Campen. Ich nenne es taktisches Warten, ist Campen doch auch wirklich nur in schnellen 3D-Shootern wie Quake oder UT zurecht verpönt.

Auch Umwelteinflüsse spielten in der kurzen Einspielzeit eine Rolle wie z.b. die virtuelle Sonnenstrahlung und ihr benebelnder Effekt, wenn man im ungünstigen Winkel auf einen Gegner zielen will.
Die Waffen wirken und klingen fast wie die aus Counterstrike. Allerdings muss man dazu sagen, dass sie schöner aussehen, und ich auch nur die Colt M4 tatsächlich antesten konnte. Andere Waffen die von vorherigen Opfern liegen gelassen wurden findet man kaum, was bei dem Detailreichtum auch kein Wunder ist, versteckt sich eine verlorene Waffe eines gefraggten Gegners doch gerne in irgendwelchen kaum einsehbaren Winkeln oder im hohen Gras der kleinen Wiesenfläche.
Der Singleplayermodus konnte leider nicht angetestet werden, von daher erfährt man von der Story wiedermal gar nichts, ausser den bisherigen Fragmenten, dass es um Tschernobyl geht. Der Multiplayer machte dafür trotz der kurzen Anspielzeit schon sehr viel Spaß und kann gut mit Doom 3 und den Videos, die man bisher von HL2 kennt, mithalten.
Ob die maximale Playeranzahl für Stalker höher wird als auf der GamesConvention mit 4 Spielern, und somit nicht Ranggleich mit Doom 3 bleibt, kann noch nicht gesagt werden.

Als wir von den Ü18-Bereich für Stalker wieder verließen warteten schon einige duzent Besucher in der Schlange. Wir hatten also Glück gehabt, bedenkt man die lange Wartezeit von 10 Minuten für 8 Personen.
Zum Glück haben andere Publisher ihre Spiele mit kürzerer Anspielzeit ausgestattet, wie wir später feststellen sollten. Dafür ist logischerweise auch die Zeit, in den Genuß des Spieles zu kommen, kürzer. Aber mit Stalker war auch eines der interessantesten Spiele der GC geschafft.
Weiter ging es zum Casemodding Stand, wo einige Modelle von privaten Bastlern ausgestellt wurden. Nicht nur Mikrowelllen und Kühlschränke, nein ganze Miniatur-Ferienhäuser und Schaufensterpuppen mussten für neue Innereien in Form eines PCs herhalten und waren wirklich schön gemacht auf dem Stand dem Besucherpublikum zur Ansicht ausgestellt. Als kleines Event wurde zu bestimmten Zeiten dort ein Live-Bau eines einfachen Casemods vorgestellt und unter den ausgestellten Casemods ein Wettbewerb der besten Drei veranstaltet.
Die Gewinner und die Bilder aller auf der GC ausgestellten Casemods seht ihr unter www.gccm.de.

EA Games
Weiter ging es, vorbei an Ocrana, zum wahrlich impossanten Messestand von Electonic Arts.
Der Stand wurde bis auf 2 Eingänge komplett umhüllt. Innen fand man eine 360°-Rundum-Leinwand auf der die großen Highlights der zukünftigen EA-Spiele mit extra für diese Leinwand entworfenen Trailern vorgestellt wurden. So konnten die Besucher sich rundherum verteilen (die glücklichen unter ihnen erwischten noch ein paar gepolsterte Sitzplätze) und in den Genuss von Trailern zu u. a. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, Burnout 3, The Sims 2 und natürlich Battlefield 2 kommen.
Das Video zu Battlefield 2 bekommt ihr demnächst im Mods.de Netzwerk zum Download. Mehr als Trailer und am Tag eine Spielvorstellung von TheSims 2 war leider nicht zu sehen. Gekonnt in Szene gesetzt wurden die Trailer dafür mit einem entsprechenden Aufwand. Bilder vom Stand und von der GC sowie weitere Infos zu EA auf der GC gibt es unter www.gc.electronic-arts.de.
Witzig waren die von EA eingesetzten Schauspieler die sich in Robotermanier und Sims-Kostüm und einem aus den Sims-Spielen bekannten Auswahl-Icon über ihrem Schädel um den Stand bewegten und Gratis-CDs von The Sims 2 - inklusive Modeleditor - verteilten. Hoffen wir mal dass das Spiel nicht so kantig abläuft, wie die Schauspieler sich bewegten.
Aber der Schauspielereinsatz in Kostümen zukünftiger Spiele des Publishers EA war nicht nur auf The Sims 2 beschränkt. So stapfte ein weißer Gandalf vor einigen Nazguls und einem zwei Meter hohen Sauron durch die Hallen und präsentierten damit LotR – Battle for middle earth, den nächsten Echtzeitstrategiehit von EA von den Entwicklern von C&C; Generals und mit einer aufpolierten C&C; Generals-Engine.
Mehr als einen Trailer gab es davon leider auch nicht zu sehen.
Gandalf

Nach EA folgte der EA-Communitystand von Krawall und dem Communityteam (www.communityteam.de). Dort versuchte ich mich dann mit Hilfe etlicher Handygespräche mit Tex zu treffen, was uns irgendwann auch durch das Tor neben dem Krawall-Stand ausserhalb der Halle gelingen sollte.
Nach einem eher mageren aber dafür teuren Würstchen für mich und einem Kartoffelsalat für Tex als Mittagessen ging es zurück zum Communityteam wo wir uns auf die Suche nach den BF1918-Entwicklern machten und sie für ein Interview für die nächsten anderthalb Stunden nach draußen entführten. Community Team
Das Interview in kompletter Fassung gibt es hier zu lesen.

Am Krawall-Stand wurde unter anderem auch Joint Operations vorgestellt.
Gespielt wurde wieder im Multiplayer auf einer Inselkarte mit ein paar Jeeps und einem Heli. WASD schien mittlerweile verbreitet und anerkannt genug zu sein, da diese Tastaturkombination bei fast jedem 3D-Shooter auf der GC zum Einsatz kam. Für mich als ZGHJ-Spieler wieder eine Umstellung, aber was nimmt man nicht alles in Kauf nur um in den Genuss der dort ausgestellten Spiele zu kommen.
Joint Operations

Leider bekam ich vom Gegner dank der großen Karte und der wie immer kurzen Spielzeit kaum was zu sehen, und wenn bemerkte ich die Feindanwesenheit nur durch meinen eigenen virtuellen Tod.
Dass Joint Operations taktischer als Battlefield & Co (die ihre Schwerpunkte in der Arcadelastigkeit der schnellen Action setzen) abläuft, merkte man allerdings sofort. So ist es eher in dem Bereich von taktischen Shootern einzuordnen, zu denen auch Operation Flashpoint zählt.
Weitere Infos zu Joint Operations gibt es auf www.joint-operations.de und weitere Impressionen von JO sind demnächst im GC-Video auf Mods.de zu sehen.

Eidos
Wir machten kurz Halt bei EIDOS, wo uns sofort Lego-Star Wars ins Auge fiel - ein Spiel, dessen Mischung kaum seltsamer und witziger sein könnte, macht es doch irre Spass mit klein Legofiguren einen Lichtschwertkampf auszufechten oder gegen einen orangenen Lego-ATAT-Walker zu kämpfen.
Natürlich waren auch Thief3 und andere Toptitel von EIDOS vertreten.
Leider gibt es keine eigene Seite von EIDOS zur GC, so müsst ihr euch mit den News auf der EIDOS-Homepage begnügen.
Lego StarWars

Am Ubisoft Stand fiel uns sofort die hohe Anzahl an dort eingesetzten halbnackten Messedamen auf. Auch diverse B- und C-Klasse Schauspieler wurden dort für einige "mach dich halb nackt und Gewinn was"-Contests unter dem Messepublikum eingesetzt.
Von den Spielen selbst war während unseres dortigen Aufenthalts kaum was zu sehen - dachten wir zuerst, doch ein sehr interessant geschmückter Stand mit einem Hubschrauber, Stacheldraht, Munitionskiste, einer alten Doppel-MG mit Standgestell und vielen Kunstpalmen nur für Brothers in Arms und etwas weiter um die Ecke das neue Splinter Cell, fiel uns - und etlichen anderen Besuchern - dann doch recht schnell auf.
Dennoch bekommt Ubisoft von Mods.de den Award zum Pornostand der Games Convention.
Mehr Bilder von Babes auf der GC gibt es bei www.gc-babes.de.
Ubisoft Ubisoft Ubisoft

Die Spiele selbst konnten wir wegen des dort herrschenden Andranges leider nicht antesten, wir haben aber für euch etwas Videomaterial gesammelt, welches bald auf Mods.de released wird.
Alles von Ubisoft auf der GC gibt es unter www.ubisoft.de/gc-2004.

Mittlerweile etwas angeschlagen machten wir uns in Richtung Halle 5 auf, wo der Schlüsselbändchen-Terror in seiner Vollkommenheit zelebriert wurde.
Vorangetrieben wurde dies vor allem durch ATI und dem allgemeinen Messewahnsinn der wohl lautet „Was Gratis ist, ist automatisch gut“: So sah man eine Menge Leute mit ATI-Tüten, die den IKEA-Taschen gut Konkurrenz machten und natürlich vielen PR-Produkten und Werbegeschenken darin.
Ich kann ja noch verstehen dass man - wie das Sprichwort schon sagt - einem geschenkten Gaul nicht ins Maul schaut; aber dass sich manche Leute wahrlich um die in die Menge geworfenen Flaschenöffner, Feuerzeuge, Baseballkappen und (hin und wieder) ein paar Shirts regelrecht reißen, ist mir bis heute unverständlich.
So hörte man von einigen Ständen auch immer wieder schöne Rufe wie der folgende:
„WOLLT IHR FEUERZEUGE OHNE FLASCHENÖFFNER?“
„NEEEEIIN!
„WOLLT IHR FEUERZEUGE MIT FLASCHENÖFFNER?“
„JAAAA!“
„WOLLT IHR DEN TOTALEN...“ ;)

In Halle 5 erwarteten uns bei ATI nicht einer, nicht zwei sondern ganze drei Stände. Wie auf dem Jahrmarkt präsentierte sich ATI auf der GC. In einem Stand waren verschiedene Grafikkarten wie die neue X800 in Glasvitrinen ausgestellt und man konnte sich verschiedene Werbegeschenke wie die bekannten Schlüsselbändchen sichern. ATI
Der zweite war eine Bühne auf der in regelmässigen Abständen aktuelle Grafikkarten für Leute verlost wurden, die sich dafür den Kopf kahlscheren ließen. Der dritte Stand war ein für Jahrmärkte typisches Spiegelkabinett „powered by ATI“.

Vivendi
Nach ATI ging es direkt zu VIVENDI. Leider Leider waren keine neuen Infos zu HL2, CSSource oder F.E.A.R verfügbar. Dafür war der Stand aber sehr originell gestaltet und World of Warcraft wurde vorgestellt.
Wie ein kubischer schwarzer Würfel wirkte der Stand mit den paar sehr kleinen Eingängen. Innen war er in mehrere Bereiche unterteilt. Es waren Liegen verteilt mit Infusionspäckchen, die zum Spieler gingen. Über dem Spieler war ein Bildschirm und vor sich das Gamepad, oder die Tastatur&Maus.; So konnte der Messebesucher im Liegen spielen. Auf den Infusionspäckchen war das Spiel aufgedruckt, welches am jeweiligen Bildschirm gespielt werden konnte. Darunter war u.a. The Chronicles of Riddick. So konnte den Spielern ihre tägliche Dosis Spielsucht verabreicht werden. Hinter den „Ambulanzstationen“ war in einer kleinen Kammer die neue Version von Leisure Suit Larry anspielbar und die andere Hälfte der grossen Box gehörte World of Warcraft. Auf den Rechnern die um einen runden Tisch herum angebracht waren konnten die Spieler mit von Blizzard bereitgestellten Level 30, level 40 und Level 50 Charakteren die closed-Beta von WoW erkunden und sich mit anderen Spielern aus aller Welt austauschen. Leider waren diese wenigen Sitzplätze sehr begehrt, dass wir es nicht antesten konnten. Auf unserem bald erscheinenden Video werden wir allerdings eine kleine öffentliche Präsentation von WoW sowie einige Videos die auf der GC von WoW vorgeführt wurden zeigen.
WoW World of Warcraft selbst spielt sich, wie wir das beurteilen konnten, sehr flüssig und der Einstieg ist recht einfach. Per Wegweiser weiß man sofort, wo man hin muss um die ersten Quests zu erfüllen. Man schafft es in den Welten von WoW mit Hilfe eines Mitspieler-Suchtools binnen 2 Minuten Mitstreiter für den eigenen Quest zu finden.
Lustigerweise kann man in WoW sehr tief springen und nimmt fast keinen Schaden, was einige Wege doch sehr verkürzt. Auch ist es Möglich sich die ersten 50 bis 60 Charakterlevel komplett im Alleingang zu erkämpfen.
Die Comicgrafik von WC3 wurde in WoW gut umgesetzt und ist in sich stimmig. Wer also keinen absoluten Greuel gegen diese Grafik hegt, wird kaum etwas unpassendes darin finden.
Es verspricht also ein interessantes MMPORG für Einsteiger und Fortgeschrittene zu werden. Die Frage ist nur, wie es mit der Langzeitmotivation aussehen wird.

Am Nintendostand hatten wir doch noch Glück und konnten fast im vorbeigehen ein Schlüsselbändchen mit Donkey Kong-Wasserflasche daran ergattern.

Zum Abschluss kann man sagen, dass die zweite Games Convention in Deutschland schon durch die Besucherzahlen ein voller Erfolg war und im nächsten Jahr sicher genau so viel, wenn nicht gar mehr Zulauf erwarten kann. Leider hörte und sah man von einigen Spielen wie z. B. Half-Life 2 gar nichts, dafür von anderen umso mehr.
Auch viele Aussteller zeigten sich positiv und kündigten ihr Erscheinen im nächsten Jahr schon inoffiziell an.
Höchstwahrscheinlich werden auch wir von Mods.de nächstes Jahr wieder vor Ort sein und euch einen noch ausführlicheren Bericht mit noch mehr Material liefern können. Bis dahin danken wir euch für das Durchlesen unseres Artikels!

Bleibt uns wohl gesonnen und freut euch auf das demnächst erscheinende Video auf mods.de von der Games Convention 2004.


Bericht Teil 2 von Tex:

Was ein Mods.de-Mitarbeiter nicht alles auf sich nimmt, nur um den Leuten da draußen zu zeigen, was auf der einzigen deutschen Spielemesse abgeht. Mit 7 Stunden Zugfahrt hin und noch einmal 7 zurück gehörte ich sicher zu den Zeitgenossen, die das Prädikat „wahnsinnig“ verdient haben.
Doch habe ich viel gelernt: Von Frankfurt a. M. nach Leipzig werden die Toiletten kontinuierlich teurer (Frankfurt 0c, Kassel 30c, Halle 50c, Leipzig 60c), Ost-Deutsche Bahnmitarbeiterinnen strahlen eine unglaubliche Freundlichkeit aus („Nümm die Füße da rünner dü Teufelsbraten dü... un bei dör Gelegenheit käuf dir au gleisch ma ein paar anständige Klamödden!“) und natürlich Engelsgeduld.
Die Geduld brauchte ich nicht nur im Zug sondern auch auf der Messe selbst, denn die ersten Erfahrungen die ich machen durfte war Schlangestehen in Reinkultur. Doch irgendwann schafft man es auch aus der längsten Schlange raus und man findet sich in einem Wunderland wieder. Einem Wunderland voller Technik, voller Spaß und einiger seltsamer Ideen. Eine davon möchte ich euch hier vorstellen:

Lego Star Wars
Bei Lego Star Wars handelt es sich um ein Action-Game, dass für PC, PS2, XBOX und GBA erscheinen wird. Der Handlungsstrang läuft durch die Episoden I – III, also werdet ihr euch mit Qui Con, Obi Wan, Anakin, Amidala und auch Jar Jar Binks durch die Levels kämpfen.
Das Spiel machte einen sehr soliden und spaßigen Eindruck und man vergisst schnell, dass Lego mehr oder weniger für Kinder gedacht ist. Die Kämpfe strotzen nur so vor Action und Abwechslung, so könnt ihr zum Beispiel in einem Level die Weltraumschlacht aus Episode 1 an Bord eines Lego Naboo Fighters miterleben. Die Grafik tut ihr übriges dazu und schafft es tatsächlich das gewisse „Star-Wars-Feeling“ zu vermitteln. Highlights der Probeversion waren zweifelsohne die Videosequenzen, die einige Schlüsselstellen der Filme wiedergeben.
Wenn man die Vorbehalte vergessen kann, die man gegenüber einem Spiel hat, das auf dem Bausteinuniversum Lego aufbaut, kann man sich durchaus auf dieses innovative Game freuen.
Als Erscheinungstermin ist der April 2005 angepeilt.

Rome Total War
Doch konnten wir auch einige der heiß ersehnten Newcomer antesten. Wie zum Beispiel Rome Total War. Das Strategiespiel von Creative Assembly verbindet totale Kontrolle über den eigenen Stadtstaat und die dazugehörige Armee mit einer Einsteigerfreundlichkeit, wie sie sich andere Spiele nur wünschen können.
Um Rome antesten zu können mussten wir uns natürlich wieder in eine große Schlange zwängen. Nach kurzem Drücken, Drehen und Drängeln konnten wir uns einen vorderen Platz in der Schlange sichern und unserem Testspiel entgegenfiebern, welches allerdings auf maximal 7 Minuten beschränkt war.
Doch diese Zeitspanne war ausreichend um einen ersten Eindruck von RTW zu bekommen.
Vor allem, weil man sich sofort mit dem Interface zurecht findet, wenn man schon einmal irgendeinen Strategietitel angespielt hat. Mit wenigen Klicks brachte ich meine Katapulte dazu die Mauern der gegnerischen Burg zu Klump zu Schiessen, meinen Rammbock dazu das gegnerische Tor zu zertrümmern und meine Speerkämpfer dazu mit Leitern die Mauer hinaufzustürmen. Diese unglaubliche Einfachheit macht das Spiel um einiges attraktiver als die Vorgänger Shogun TW und Medieval TW. Auch die Grafik hat einen Quantensprung nach vorne vollbracht. Während bei Shogun und Medieval noch Bitmap Soldaten über die 3D Schlachtfelder stürmten, kämpfen jetzt detaillierte 3D-Soldaten um den Sieg zudem erlaubt es die Engine dem Spieler so nah heranzuzoomen, dass man den Angstschweiß auf der Stirn der Kämpfer sehen kann. Dadurch ergeben sich spektakuläre Bilder der noch spektakulären Schlachten. Denn wenn tausende von Soldaten, Pferden und Kriegsgerät gegeneinander antreten bleibt kein Mund geschlossen. Mit Rome kommt ein potenzieller Hit auf uns zu, den sich kein gestandener Stratege und auch kein angehender Kriegsherr entgehen lassen sollte.


Euer Mods.de Team

Für euch auf der GC2004: [00]TexMex & Devender